Vom Tod ihrer besten Freundin erschüttert, versucht Lisa, die rätselhaften Umstände ihres Verschwindens aufzuklären. Von den Abwasserkanälen von Paris bis zu den Gehegen einer industriellen Tierhaltung in Beaumont verfolgt die junge Journalistin hartnäckig jede Spur … bis sie in den blanken Horror gerät.
Indem Fleisch die Logik des Speziesismus bis an ihre erschreckendste Grenze führt, hält uns der Roman eine eisige Welt vor Augen, die der unseren beunruhigend ähnelt: dieselbe wirtschaftliche und industrielle Gewalt, derselbe unerbittliche Drang der Menschheit, die Natur zu beherrschen … Denn die Grenze zwischen Jäger und Beute ist oft erschreckend schmal.