Frédérique reist mit dem letzten Brief ihres Sohnes Manuel nach Afrika.
Warum fliegt sie in das Land der Häuser ohne Adressen?
Um den Schmerz, der sie von innen zerfrisst, endlich in Worte zu fassen.
Viel zu spät erfährt sie von dem Mobbing, dem ihr Sohn in der Schule ausgesetzt war. Sie wusste nicht, dass sein Albtraum bereits mit dem Aufwachen begann und dass das Grauen die Gesichter seiner eigenen Mitschüler trug. Was bleibt, wenn Schulen – Orte des Lernens, des Zusammenlebens und des Heranwachsens – zu den Orten werden, die uns zerstören?