Ein angesehener Wissenschaftler wird tot unter seinem Gewächshaus aufgefunden.
Schon bald geraten die Bewohner von Montigny-le-Tilleul ins Visier der Ermittler: ein mittelloser Tierarzt, ein skrupelloser Immobilienentwickler, ein schamloser Antiquitätenhändler, eine Apothekerin ohne Feldweg, eine Krankenschwester ohne Liebhaber, ein Whiskyhändler ohne Schottland und eine Witwe ohne Villa.
Sie alle werden in eine ebenso skurrile wie fesselnde Untersuchung hineingezogen, die von internationalen Ereignissen, der Bildung einer belgischen Regierung, Naturkatastrophen und der Eröffnung eines Einkaufszentrums begleitet wird.
Mit feinem Humor und entwaffnender Leichtigkeit beleuchtet der Roman die Macht des Geldes und die Auswüchse des Konsumdenkens. Die Ermittlungen werden dabei weit mehr als die Suche nach einem Täter: Sie dienen als Vorwand für eine scharfsinnige, bisweilen bissige Betrachtung unserer Gesellschaft.
Warum tun sich die Inspektoren Delbart und Ndongo so schwer, diesen Fall zu lösen? Liegt das Besondere an der ungewöhnlichen Persönlichkeit des Opfers – oder vielmehr am rätselhaften Motiv des Mörders, das sich jeder Einordnung entzieht? Ein origineller, geistreicher und gesellschaftskritischer Kriminalroman, der seine Leser ebenso zum Schmunzeln wie zum Nachdenken bringt – und bis zur letzten Seite in Atem hält.