Ein Pariser Richter verliert angesichts des langsamen Sterbens seiner großen Liebe den Halt. Zerrissen zwischen dem Gesetz, dem er sein ganzes Leben gedient hat, und den Bitten seiner Frau, die nicht länger leiden kann, versinkt sein Dasein in Schuld und Schmerz. Bis er glaubt, einen Ausweg gefunden zu haben.
Die Sterbehilfe steht im Mittelpunkt dieses zweiten Romans. Doch Der Todesbringer ist zugleich die Geschichte einer bedingungslosen Liebe und ihres Verlustes – die Geschichte eines Mannes, der sich dem Lebensabend allein stellen muss, in einer Gesellschaft, in der das Altwerden alles andere als leicht ist.